Wieder einmal hat es an diesem Wochenende mit einem Lottogewinn nicht geklappt. Jeden Montagmorgen vergleiche ich die Lottozahlen in der Tageszeitung mit denen auf meinem Lottoschein. Und jedes Mal, wenn der Jackpot etwas größer ist - diesmal waren es 7 Millionen - meine ich, auch meine Chancen wären größer.
Aber ich bin ganz ehrlich, sicher würde ich mir wünschen, dass es finanziell ein bisschen besser aussehen würde, dass es einfacher wäre, meinen Söhnen das Studium zu finanzieren, sich vielleicht doch mal den einen oder anderen Wunsch mehr zu erfüllen, nicht lange überlegen zu müssen, ob und wann ich mir wohl endlich die neue Brille, die dringend notwendig wäre, leisten kann. Auf der anderen Seite glaube ich einfach, mit 7 Millionen wäre ich einfach überfordert. Ich möchte nicht darüber nachdenken müssen, ob ich mein Leben ändern sollte, das würde man aber bei so einer Summe tun. Auch wenn man heute sagt, nein - ich lebe so weiter wie bisher - glaube ich nicht, dass man es wirklich tut.
Und eigentlich bin ich mit meinem Leben doch recht zufrieden. Damit, wie und wo ich wohne, damit, was ich tue, mit meinen Freunden und Bekannten usw.
Für mich passen genau die Worte von B. Shaw.
Zwei Tragödien gibt es im Leben:
die eine,
nicht zu bekommen, was das Herz wünscht,
die andere,
es zu bekommen.
Auf einer Seite wünsche ich mir, mal richtig viel Geld zu haben, auf der anderen Seite fürchte ich mich auch davor, dass sich dann mein jetziges Leben total verändern würde.