Archiv für 'WARUM ?????'

Warum heißt der Marienkäfer so?

Donnerstag, 21. August 2008

Den Namen bekam der kleine gepunktete Käfer bereits im Mittelalter. Denn die Bauern erkannten den Nutzen, den der Käfer als Blattlausfresser mit sich brachte. Sie betrachteten das Tier als Geschenk der heiligen Maria und tauften ihn zu Ehren der Jungfrau auf den Namen Marienkäfer. Anfangs wurde er auch Jungfrauenkäfer oder Muttergottesschäfchen genannt. Der bekannteste unter den 69 bei uns heimischen Arten ist rot und hat sieben Punkte. Außerdem zählt der Marienkäfer neben dem Schwein und dem vierblättrigen Kleeblatt zu den beliebtesten Glücksbringern in unserer Region.

Warum machen Spülmaschinen Glas trüb?

Samstag, 26. Juli 2008

Beim Kauf sind alle Gläser “glasklar”, doch mit jedem Waschgang im Geschirrspüler werden sie trüber. Der Grund dafür ist mit bloßem Auge nicht erkennbar, unter dem Mikroskop aber sieht man feine Risse an der Glasoberfläche. Maschinen-Spülmittel lösen das Glas nun um diese Risse herum auf, dadurch wird es trüb. Besonders scharfe Spülmittel zeigen auf den ersten Blick bessere Ergebnisse. Diese greifen das Glas jedoch so stark an, dass die Gläser schneller kaputt gehen.

Warum sind auf vielen Kirchtürmen Hähne?

Montag, 21. Juli 2008

Seit über 1200 Jahren werden Hähne auf Kirchtürme gesetzt. Der Hahn ist ein altes christliches Symbol mit mehreren Bedeutungen. So erinnert er daran, dass Petrus Christus dreimal verleugnete, bevor der Hahn krähte. Der Hahn soll als Mahnung stehen, den Glauben nicht zu verleugnen. Weiterhin dient er als Symbol für den Tagesanbruch, wenn Licht die Nacht erhellt. Das Licht symbolisiert den Glauben. Außerdem stehen Hähne für Wachsamkeit. Dass der Hahn auch als Windanzeiger, also als Wetterhahn genutzt wird, hat praktische Gründe. Wäre er fest montiert, könnte er bei Sturm leichter abreißen.

Warum soll man Aufgetautes nicht wieder einfrieren?

Mittwoch, 16. Juli 2008

Ich glaube, das kennt fast jeder von uns: Man nimmt Fleisch oder anderes aus dem Tiefkühlfach, um daraus das Mittagessen zu bereiten. Dann kommt etwas dazwwischen: Plötzlich ist keiner mehr zum Essen da und es lohnt gar nicht zu kochen oder ein unerwarter Termin, der einem vom Kochen abhält, kommt dazwischen.  Nun bleibt einem nichts anderes übrig, als irgendwann diese Lebensmittel noch auf die Schnelle zuzubereiten, wenn man sie nicht wegwerfen will, denn wieder einfrieren geht nicht. Aber warum nicht?

Mikroorganismen, die das Verderben von Nahrungsmitteln herbeiführen, benötigen Wasser, um sich zu vermehren. Zu Kristallen gefrorenes Wasser ist für die Mikroorganismen jedoch nicht nutzbar. Ihre Zahl bleibt also so lange konstant, wie die Lebensmittel tiefgefroren sind. Erst beim Auftauen werden die Organismen wieder aktiv. Friert man nun die aufgetauten Lebensmittel wieder ein, hat man beim nächsten Auftauen möglicherweise verdorbene Lebensmittel, ohne es zu bemerken. Nach dem Auftauen gekochte oder gebratene Lebensmittel kann man aber bedenkenlos wieder einfrieren.

Warum gibt es Linkshänder?

Montag, 30. Juni 2008

Linkshändigkeit ist weder eine Behinderung, noch ist sie ungewöhnlich. Der Grund dafür ist die stärkere Ausprägung einer der beiden Gehirnhälften. Die Gehirnhälften sind über Kreuz mit den Nervenbahnen des Körpers verbunden - bei Linkshändern ist demnach die rechte Gehirnhälfte besser ausgebildet. Früher mussten Linkshänder in der Schule mit der rechten Hand schreiben; außerdem gab es keine speziell für die linke Hand geschaffenen Geräte. Dies verursachte permanente Probleme. Seit einiger Zeit werden zunehmend Alltagsgegenstände wie Tassen oder Dosenöffner auch für Linkshänder hergestellt.

“Sie war ein Blümlein”

Montag, 23. Juni 2008

Gestern habe ich meine Blogschreiberei mit einem poetischen Gedicht beendet. Heute gibt es zum Abschluß auch ein Liebesgedicht, diesmal von Wilhelm Busch. Es beginnt auch sehr poetisch, endet dann aber … ja, eher unpoetisch, eben auf Wilhem Busch-Art.

Sie war ein Blümlein

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,

Hell aufgeblüht im Sonnenschein.

Er war ein junger Schmetterling,

der selig an der Blume hing.

Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm

Und nascht und säuselt da herum.

Oft kroch ein Käfer kribbelkrab

Am hübschen Blümlein auf und ab.

Ach Gott, wie das dem Schmetterling

So schmerzlich durch die Seele ging.

Doch was am meisten ihn entsetzt,

Das Allerschlimmste kam zuletzt.

Ein alter Esel fraß die ganze

Von ihm so heißgeliebte Pflanze.

Warum tut Lachen gut?

Montag, 23. Juni 2008

Ich tue es gerne und oft - LACHEN!!! Aber warum tut es gut?

Jeder, der nicht gerade zum Lachen in den Keller geht, kennt das gute Gefühl wenn man lacht. Unser Körper macht beim Lachen erstaunliche Veränderungen durch, die unser Befinden beeinflussen. Für das typische Strahlemanngesicht werden nicht nur zahlreiche Gesichtsmuskeln aktiviert, sondern auch Atmung und Kreislauf in Schwung gebracht. Lachen wirkt sich außerdem auf unser Emotionszentrum im Gehirn aus. Lachen wir, werden Endorphine ausgeschüttet. Diese Stoffe geben uns das “gute Gefühl”, zudem wirken sie auch schmerzlindernd.

Also darum: LACHT MAL WIEDER!!!!!!

Warum wird Bier in dunklen Flaschen verkauft?

Freitag, 20. Juni 2008

Bier befindet sich meist in grünen oder braunen Flaschen oder in Dosen. Dunkle Flaschen bewirken, dass das lichtempfindliche Getränk vor zu hoher Lichteinstrahlung geschutzt wird. Die im Hopfen enthaltenen Bitterstoffe reagieren nämlich bei Lichteinfluss, und es entstehen Schwefelverbindungen. Dadurch beginnt es schlecht zu riechen und zu schmecken. Da aber auch dunkles Glas das Licht nicht völlig abschirmt, sollte Bier zusätzlich dunkel gelagert werden. Ist die Flasche geöffnet, muss das Bier bald getrunken werden,andernfalls verliert es seine Kohlensäure und wird schal.

Warum duften Blumen?

Montag, 19. Mai 2008

Montags ist bei mir in der Regel Aldi-Tag und oft bringe ich mir einen Blumenstrauß von dort mit. Die Blumen sind super frisch und halten richtig lange. Ich mag es gerne, wenn etwas Blühendes im Wohnzimmer auf dem Tisch steht, und wenn sie dann auch noch duften - umso besser. Aber warum duften Blumen eigentlich?

Das Duften ist eine Art Selbstschutz: Ihre ätherischen Öle helfen Schädlinge und Krankheitserreger abzuwehren, weil sie antiseptisch, pilz- und bakterienhemmend sind. Ein weiterer Grund kann die Arterhaltung sein. Der Duft lockt Insekten an, damit sie die Pollen zur Befruchtung auf Blüten derselben Art übertragen. Diese Insektenbestäubung ist zum einen ein Schutz vor Selbstbestäubung, wodurch letztlich Inzucht verhindert wird. Es gibt aber auch Pflanzen, die sich gar nicht selbst befruchten können.

Warum fressen kleine Tiere so viel?

Freitag, 11. April 2008

Heute morgen bin ich früh aus dem Haus und war den ganzen Tag unterwegs. Da haben meine Degus nicht zur gewohnten Zeit ihr Futter bekommen. Um so sehnlicher wurde ich heute abend erwartet. Obwohl immer Heu zum Fressen im Käfig ist, sie müssten also nicht hungern, stürzten sie sich auf ihr Körnerfutter, als hätten sie Tage nichts bekommen und ein Leckerchen musste es auch noch sein. Ich bin dann immer wieder verwundert, wieviel so kleine Tiere fressen. Warum ist das eigentlich so?

Ein normalgewichtiger Mensch wiegt etwa so viel wie 5000 Mäuse, er nimmt aber nur ein Siebtel der Nahrungsmenge zu sich. Das liegt daran, dass sich der Nahrungsbedarf nicht nach dem Gewicht, sondern nach der Körperoberfläche richtet - und die ist bei den 5000 Mäusen siebenmal größer als beim Menschen. Der Wärmeverlust je Quadratzentimeter Hautoberfläche ist bei allen warmblütigen Lebewesen in etwa gleich. Dieser Energieverlust muss durch neue Energie, also Nahrung, ausgeglichen werden.