Wie mit den Lebenszeiten
23. Februar 2009Das kennen wir doch sicher alle: So Tage, die nicht gut, aber auch nicht schlecht sind. Irgendwie plätschern sie so dahin, so richtig zufrieden ist man am Ende des Tages dann nicht.
Bei Friedrich Hölderlin habe ich etwas Nettes zu dem Thema gefunden.
Wie mit den Lebenszeiten,
so ist es auch mit den Tagen,
keiner ist uns genug,
keiner ist ganz schön
und jeder hat,
wo nicht seine Plage,
doch seine Unvollkommenheit,
aber rechne sie zusammen,
so kommt eine Summe
Freude und Leben heraus.