Ein Mensch in seinem ersten Zorn

16. Februar 2009

Wir kennen das sicher alle, irgend etwas will uns nicht gelingen, wir ärgern uns maßlos darüber und würden den ganzen Krempel am liebsten in die Ecke werfen und nicht mehr daran denken.

Ich gehöre eher zu den Menschen, die nicht so schnell aufgeben, es doch noch mal versuchen, vielleicht auch noch mal eine Nacht darüber schlafen, bevor ich aufgebe (wenn ich überhaupt aufgebe). Dass das richtig ist, steht in diesen netten Zeilen von Eugen Roth

Ein Mensch in seinem ersten Zorn

wirft leicht die Flinte in das Korn.

Und wenn ihm dann der Zorn verfliegt,

die Flinte wo im Korne liegt.

Der Mensch bedarf dann mancher Finte,

zu finden eine neue Flinte.

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