Lieben wir die Männer mehr als die Frauen?

15. Februar 2009

Ja, lautet die eindeutige Antwort! Warum wären wir sonst häufig so fies zu den weiblichen Stars? Auffällig oft kommen Promi-Frauen bei uns viel schlechter weg als ihre männlichen Pedants - trotz ähnlicher Eigenschaften.

Er ist der Womanizer - Sie ist die Frustierte

George Clooney & Jennifer Aniston

Wer war noch gleich die letzte? George Clooney, der Womanizer. Spätestens alle zwei bis drei Jahre braucht der Beau aus Hollywood eine neue Freundin. Ein richtiger Kerl eben: Nachtragen tun wir’s ihm nicht. Clooney ist uns als Single nämlich allemal lieber als glücklich verliebt, verlobt oder womöglich verheiratet. Man darf doch träumen! Jennifer Aniston hat sich Clooneys Beziehungsfrequenz sicher nicht als Vorbild genommen. Aber lange hielten ihre Lieben seit der Scheidung von Brad Pitt 2005 auch nicht. Vince Vaugh oder doch lieber Gitarrist John Mayer? Anders als bei George hat Jennifers Bäumchen-Wechsel-dich-Leben ihrem Image gar nicht gut getan. Sie musste Schlagzeilen wie “Warum hält es kein Mann länger bei ihr aus?” ertragen. Jetzt hält sie John Mayer fest. Jennifer Aniston will endlich Familie …

Er ist der arme Kerl - Sie ist die fiese Zicke

Guy Ritchie & Madonna

“Sex mit ihr ist wie ein altes Stück Knorpel anfassen” - nicht gerade nett, was Madonnas Bald-Ex Guy Ritchie da über die Mutter seiner Kinder sagt. Trotzdem gilt der englische Regisseur im Rosenkrieg mit dem Popstar als der Gute. Viel schlechtere Karten hat da Madonna selbst. In der Öffentlichkeit steht die Ausnahmekünstlerin als karrieregeil und machtbesessen da. Eine Frau, die über Leichen geht. Und die nichts anderes will, als dem “Poor guy” (armer Kerl) seine Kinder wegnehmen. Liegt’s an ihrem jahrzehntelangen Erfolg? Wenn Frauen über Frauen urteilen, steht nämlich oft die Schadenfreude Pate. Endlich ist auch Überfrau Madonna mal nicht die Gewinnerin.

Er ist der Superpapa - Sie ist verrückt

Brad Pitt & Angelina Jolie

An Schlagzeilen wie “Ich möchte noch ein Kind” haben wir uns bei der sechsfachen Mutter Angelina Jolie längst gewöhnt. Aber auch an solche wie: “Was für eine Rabenmutter!” Da jettet sie mal wieder als Friedenstifterin um die Welt, während zu Hause Nannys auf die Kinder aufpassen. Wie unschuldig dagegen Brad Pitt, der über alle Kritik erhabene Superpapa. Von ihm gehen Bilder um die Welt, auf denen wir ihn mit den Kindern spielen sehen. Er tröstet, geht in den Zoo, baut Sandburgen - und hat ganz offensichtlich keine Mühe, sich um Job und Familie gleichermaßen zu kümmern. Wer hätte solch ein Sinnbild von Liebe und Leichtigkeit nicht gern als Schwiegersohn?

Er ist das Sexsymbol - Sie ist modesüchtig

Viktoria und David Beckham

Wie gern mit zweierlei Maß gemessen wird, wissen Viktoria und David Beckham am besten. Beide sind modeverrückt mit einem Hang zur Exzentrik, beide haben es von ganz unten nach ganz oben geschafft. Und beide sind mit dem, was sie tun, erfolgreich. Mit einem entscheidenden Unterschied: Er spricht immer noch so, wie man im Londoner Stadtteil Leytonstone eben spricht (ziemlich provinzell) und neigt zum Seitensprung - trotzdem wurde er “Sexiest man of the World”, und Tausende weiblicher Fans heben die Fotos seiner Unterwäschewerbung auf. Seine Frau hingegen gilt als Zicke, wurde in England zu einem der unbeliebtesten Stars des Landes gewählt und versucht es nun ebenfalls mit Wäschewerbung. Hoffentlich wird darin nicht nur Fisch eingewickelt …

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