Archiv für Februar 2009

Allein durch DICK & DÜNN

Samstag, 28. Februar 2009

Stars sind immer bemerkenswert schlank? Von wegen - auch die Schönsten der Schönen schlemmen gern, pendeln zwischen Model- und Moppel-Maßen und kennen das ewige Auf und Ab der Waage. Ach, tut uns das gut …

Beyonce Knowles

Endlich mal eine schöne Frau, die nicht vom Magerwahn infiziert ist. Beyonce steht zu ihren Kurven, hasst Radikaldiäten, liebt Fastfood. Viele Frauen (und Männer) bewundern die Sängerin für ihre Vollweibmaße - und für ihre Diziplin. Denn zu besonderen Anlässen schafft sie es immer wieder, aufs Essen zu verzichten - zum Beispiel für Filmrollen. Momentan setzt sie sich wieder mal mit properen Kurven gekonnt in Szene - einfach schön!

Oprah Winfrey

Sie gilt als Amerikas erfolgreichste Talk-Lady: Oprah Winfrey, die im Fernsehen mit ihren Gästen gern auch mal über die besten Diät-Tricks plaudert, kennt das JoJo-Spielchen Dick-Dünn selbst nur zu gut. Momentan bringt sie satte 90 Kilo auf die Waage, was sie nicht gerade glücklich macht. Als Erklärung sagt die erste afroamerikanische Milliardärin über sich: “Ich missbrauche Essen.”

Liv Tyler

Hut ab! Hier hat jemand kräftig die Pfunde purzeln lassen. US-Schauspielerin Liv Tyler (bekannt als Elbin Arwen aus “Der Herr der Ringe”) muss ihre Speckröllchen jetzt nicht mehr in einem wild gemusterten Wickelkleid verstecken. Nach konsequentem, eisernem Fitness-Training mit einem Personal-Coach passt die Mutter eines vierjährigen Sohnes jetzt wieder perfekt in das kleine Schwarze.

Renee Zellweger

Der Job als Schauspielerin kann hart sein. Renee Zellweger musste sich für die Rolle der moppeligen Single-Frau Briget Jones 2001 und 2004 gleich zweimal mächtig Fettpolster anfuttern. Und die Fressorgien haben sich gelohnt: Die Filme wurden Kinohits. Trotzdem lehnte die Oscar-Preisträgerin das Angebot für den 3. Teil dankend ab. Sie hat die Völlerei wohl satt und freut sich wieder über ihre Modelmaße.

Jessica Simpson

Hat sich hier etwa jemand Kummerspeck angefuttert? Angeblich hat Jessica Simpson ihren Freund, den Football-Spieler Tony Romo, beim Liebesspiel mit einer anderen erwischt - und das auch noch im eigenen Bett. Grund genug, um sich mit Schokolade zu trösten. So lange das keine Dauerlösung ist. Wäre doch schade um die gute Figur, die die Popsängerin vorher gemacht hat.

Mariah Carey

Mit 18 Nummer-1-Hits in den USA und mehr als 200 Millionen verkaufter Platten und CDs zählt Mariah Carey zu den erfolgreichsten Sängerinnen unserer Zeit. Dass ihr Gewicht dabei all die Jahre zwischen schlank und moppelig schwankt, tut ihrem Erfolg keinen Abbruch. Mariah zeigt bei Auftritten immer gern und stolz, was sie hat: Busen, Beine, Po. Und da ist mal weniger und mal mehr dran.

Janet Jackson

Michael Jacksons kleine Schwester Janet gilt als Sexsymbol schlechthin - trotz ihrer Schwäche, der Esslust. Schon seit Mitte der 90er kämpft die US-Sängerin ständig gegen den Zeiger der Waage, der bei ihr in Produktionspausen immer wieder kräftig nach oben ausschlägt. Zum nächsten Album diätet und trainiert sie dann - die Pfunde purzeln, um sich bald darauf auf die Hüften zurückzuschleichen …

27.02.2009

Samstag, 28. Februar 2009

Vor 20 Jahren, am 27.2.1989, starb der österreichische Verhaltensforscher Konrad Lorenz in Wien. Der am 7.11.1903 geborene Sohn des angesehenen Orthopäden Adolf Lorenz, begann zunächst 1922 ein Medizinstudium. Die Begegnung mit den Ornithologen Oskar Heinroth und Erwin Stresemann hatte großen Einfluss auf seine berufliche Laufbahn. Konrad Lorenz setzte azf genaue Beobachtung und Beschreibung des Verhaltens von Tieren in ihrem natürlich Umfeld. Er studierte die angeborenen Auslöser für Verhaltensweisen, (Schlüsselreize, angeborene Auslösemechanismen) und die Entwicklungsphase der “Prägung”.

ThomasMesse “Was hält uns (fest)!

Freitag, 27. Februar 2009

Mit unserer ThomasMesse morgen Abend stellen wir eine entscheidende Frage: Was hält uns (fest)? In Texten, Liedern und der Betrachtung von Bildern gehen wir der Frage nach, was uns wirklich hält in einer Welt voller Veränderlichkeiten. In der offenen Zeit haben die Besucher wieder Gelegenheit, ihren eigenen Gedanken und Gefühlen auf die Spur zu kommen, durch den Besuch des Textetisches, der Segensstation, im Gebeteschreiben oder im Raum der Stille. der Gottesdienst beginnt um 18 Uhr in der Ev. Altstadtkirche und dauert ca. 2 Stunden. Eingeladen sind besonders Zweifler, Menschen auf der Suche und andere “gute Christen”. Die ThomasMesse trägt den Namen des “Zweiflerjüngers” Thomas.

Heute Abend haben wir, wie immer einen Tag vorher, die Kirche für den Gottesdienst fertig gemacht. Eigentlich wollte ich meinen Fotoapparat mitnehmen und wieder ein paar Fotos machen, aber wer mich kennt, den Fotoapparat vergesse ich immer. Vielleicht denke ich ja morgen daran. Zumindest den Textetisch würde ich gerne fotografieren. Da Sabine verhindert war, haben Rita und ich den heute zum ersten Mal hergerichtet. Er sieht ganz anders aus, aber dafür ist es unser - kitschig, aber schön. Mir gefällts.

Meine Oscar-Favoriten

Donnerstag, 26. Februar 2009

Am 22. Februar wurde in Los Angeles zum 81. Mal der begehrteste Filmpreis der Welt vergeben. Im Vorfeld macht es richtig Spass zu diskutieren, wer von den Nominierten wohl eine der fast 4 Kilo schweren Statuen mit nach Hause nehmen darf. Ich hatte auch ein bisschen spekuliert: Hier meine Favoriten und wer es wirklich geworden ist …

nominiert für die beste Hauptrolle waren:

Anne Hathaway für “Rachels Hochzeit”

Angelina Jolie für “Der fremde Sohn”

Melissa Leo für “Frozen River”

Meryl Streep für “Die Glaubensfrage”

Kate Winslet für “Der Vorleser”

Mein Favorit war …

… Kate Winslet

Zwei Golden Globes hat Kate Winslet (Titanic) bereits gewonnen. Einen davon erhielt die britische Schauspielerin für ihre Rolle als KZ-Aufseherin Hanna Schmitz in “Der Vorleser”. Ich habe ihr die Daumen gedrückt für den Oscar. Den hat sich die schöne Engländerin mittlerweile auch mehr als verdient. Fünfmal war sie bereits für die begehrte Trophäe nominiert. Fünfmal ging sie leer aus. Aber diesmal, da war ich mir ganz sicher, würdest du es schaffen, Kate!

… and the Winner is Kate Winslet “Der Vorleser” :-)

nominiert als bester Nebendarsteller waren:

Josh Brolin für “Milk”

Robert Downey Jr. für “Tropic Thunder”

Philipp S. Hoffmann für “Glaubensfrage”

Michael Shannon für “Zeiten des Aufruhrs”

Heath Ledger für “The Dark Knight”

Mein Favorit war …

… Heath Ledger

Sein plötzlicher Tod im Januar 2008 erschütterte Hollywood wie ein gewaltiges Erdebeben. War es vielleicht seine Rolle als irrer Joker im aktuellen “Batmann”-Streifen, die Heath Ledger in die Tablettensucht getrieben hat? Fest steht nur: Er spielt den Bösewicht so kraftvoll und diabolisch, dass es einem schwerfällt, sich dieser Darstellung zu entziehen. Allein dafür hat er den Oscar in diesem Jahr mehr verdient als jeder andere.

… and the Winner is Heath Ledger “The Dark Knight” :-)

nominiert als beste Hauptdarsteller waren:

Richard Jenkins für “The Visitor”

Frank Langella für “Frost/Nixon”

Seann Penn für “Milk”

Mickey Rourke für “The Wrestler”

Brad Pitt für “Der seltsame Fall des Benjamin Button”

Mein Favorit war …

… Brad Pitt

Bisher hatte der smarte Frauenschwarm nur einmal die Chance auf den Oscar. 1996 wurde Brad Pitt für seine Nebenrolle in “12 Monkeys” nominiert - ging aber leer aus. Deshalb glaubt er auch jetzt kaum an einen Sieg. “Die Konkurrenz ist einfach zu groß”. Dabei loben alle Kritiker seine Darstellung eines rückwärts alternden Mannes in “Der seltsame Fall des Benjamin Button” in höchsten Tönen. Ich auch!

… and the Winner ist Sean Penn “Milk” :-(

nominiert als beste Nebendarstellerinnen waren:

Amy Adams für “Glaubensfrage”

Viola Davis für “Glaubensfrage”

Taraji P. Henson für “Der seltsame Fall des Benjamin Button”

Marisa Tomei für “The Wrestler”

Penelope Cruz für “Vicky Cristina Barcelona”

Mein Favorit war …

… Penelope Cruz

Witzig, charmant und feurig - ihre blonde Kollegin Scarlett Johansson hat Penelope Cruz in Woody Allens Liebes Komödie “Vicky Cristina Barcelona” schon an die Wand gespielt. Die Spanier belohnten sie dafür mit der höchsten Auszeichnung ihres Landes, dem Goya. Jetzt sollte noch der Oscar dazukommen. Doch Penelope übte sich in sympathischer Bescheidenheit: “Ich stelle mir lieber vor zu verlieren. So bin ich hinterher nicht allzu enttäuscht.”

… and the Winner is Penelope Cruz “Vicky Cristina Barcelona” :-)

nomieniert als bester Film waren:

“Der seltsame Fall des Benjamin Button”

“Frost/Nixon”

“Milk”

“Der Vorleser”

“Slumdog Millionär”

mein Favorit war …

… “Slumdog Millionär”

Ganze zehnmal war das indische Unterschichten-Drama von Danny Boyle für einen Oscar nominiert. Und sogar Buchmacher führten die anrührende Geschichte als Favoriten.

… and the Winner is “Slumdog Millionär” :-)

nominiert als bester Animationsfilm waren:

“Bolt”

“Kung Fu Panda”

“Wall-E”

mein Favorit war …

“Wall-E”

Er ist der süßeste Roboter seit es Trickfilme gibt. Schon vor seinem Start hatte der liebevoll animierte Disney-Film unzählige Fans. Blieb zu hoffen, dass davon auch welche in der Jury saßen.

… and the Winner ist “Wall-E” :-)

Nun blieb noch Daumen drücken für den “Baader Meinhof Komplex”

Auch Deutschland konnte auf Oscar-Ruhm hoffen: Der Film über die Terroristen der RAF war in der Kategorie “bester fremdsprachiger Film” nominiert!

Aber - der Gewinner war “Departures” aus Japan. :-(

Wie mit den Lebenszeiten

Montag, 23. Februar 2009

Das kennen wir doch sicher alle: So Tage, die nicht gut, aber auch nicht schlecht sind. Irgendwie plätschern sie so dahin, so richtig zufrieden ist man am Ende des Tages dann nicht.

Bei Friedrich Hölderlin habe ich etwas Nettes zu dem Thema gefunden.

Wie mit den Lebenszeiten,

so ist es auch mit den Tagen,

keiner ist uns genug,

keiner ist ganz schön

und jeder hat,

wo nicht seine Plage,

doch seine Unvollkommenheit,

aber rechne sie zusammen,

so kommt eine Summe

Freude und Leben heraus.

Firma

Sonntag, 22. Februar 2009

Ist die Firma mit dem Firmament und der Firmung verwandt? Ja, denn in allen drei Begriffen steckt das lateinische Wort “firmus” für “fest, stark”. Im Falle der Firma wurde ein Unternehmen nämlich erst durch eine Unterschrift rechtskräftig oder besser: “fest” gemacht (in Italien heißt “firma” noch heute nur “Unterschrift”.) Beim Firmament war es die Vorstellung des über der Erde festgemachten Himmels. Und bei der Firmung (oder auch Konfirmation) soll die durch die Taufe vollzogene Aufnahme in die christliche Gemeinschaft nochmals bestätigt, also gestärkt werden.

“Tödliche Fesseln”

Sonntag, 22. Februar 2009

Ich mag Bücher … weil sie mich wie eine gute Freundin täglich durch den Tag begleiten und mich am Ende des Tages in die Nachtruhe entlassen.

Selbst nach diesen Krimigeschichten, herausgegeben von Mary Higgins Clark konnte ich wunderbar schlafen.

Mit Tödliche Fesseln hat Mary Higgins Clark die ihrer Meinung nach schönsten unterhaltenden Krimi-Kurzgeschichten der Mystery Writers of America gesammelt und herausgegeben. Es sind spannende und scharfsinnige Erzählungen über Leute, die im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit stehen.

Die spannenden Stories stammen zumeist von hierzulande leider unbekannten Schreibern, was der Qualität der Geschichten aber keinen Abbruch tut. Spannung und Gänsehaut sind garantiert.

Katzenstreu im Turnschuh

Freitag, 20. Februar 2009

Turnschuhe können nach sportlicher Betätigung leicht einen unangenehmen Schweißgeruch annehmen. Wer über keinen Balkon zum Auslüften verfügt, kann es auch mit Katzenstreu versuchen: Füllt die Körnchen in Eure Schuhe und lasst sie am besten über Nacht einwirken. Sie sind sehr saugfähig und neutralisieren den Geruch bis zum nächsten Morgen.

20.02.1909

Freitag, 20. Februar 2009

Vor 100 Jahren, am 20.2.1909, wurde der deutsche Kabarettist Heinz Erhardt in Riga geboren. Der gelernte Musikkabarettist kehrte nach dem 2. Weltkrieg nach Hamburg zurück und arbeitete dort für den Rundfunk. Schnell gewann er die Sympathie der Zuhörer durch seine harmlos klingenden Pointen und Wortspielereien. Er verkörperte ideal den “kleinen Mann” des Wirtschaftswunders, den “Willi Winzig”, so dass auch die späteren Fernsehzuschauer ihn ins Herz schlossen. Er starb am 5.6.1979 in Hamburg.

Arbeitsamt

Donnerstag, 19. Februar 2009

Wer Arbeit sucht, hat es im Leben schwer: Er hat kaum Geld und wenig Freiraum, sein Leben so zu leben, wie er es gerne hätte. Ein Hilfsmittel ist seit über 100 Jahren das Arbeitsamt, das heute gern modern “Agentur für Arbeit” genannt wird. Arbeitsämter gibt es nicht erst seit der Weltwirtschaftskrise 1929. Offiziell werden zwar die Amerikaner als Erfinder des Arbeitsamtes genannt, die solche Institutionen Ende des 19. Jahrhunderts einrichteten. Wer aber genauer hinsieht, entdeckt, dass das erste Arbeitsamt im Jahr 1631 in Frankreich entwickelt wurde: Im “Bureau d’Adresse” wurden arbeitswillige Menschen und suchende Arbeitgeber registriert, um dem damals herrschenden Bauwillen der reichen Bevölkerung Rechnung tragen zu können.