Archiv für Dezember 2008

Dinkel

Dienstag, 30. Dezember 2008

Dinkel sträubt sich gegen die Vereinnahmung durch die moderne Landwirtschaft. Im Vergleich zu anderen Getreidearten ist die Dinkelernte nicht sehr groß. Dafür begnügt sich das Korn mit kargen Böden und kühlerem Klima. Bei Dinkel kann das Korn nicht durch das Dreschen aus der Hülle gelöst werden, es muss in einem aufwändigen weiteren Arbeitsgang entspelzt werden. Folglich sind Dinkelprodukte teuer. Dinkelmehl eignet sich gut zum backen, ist reicher an Kieselsäure, Vitaminen und Mineralstoffen als Weizenmehl.

Der Stachelreim

Montag, 29. Dezember 2008

von Gotthold Ephraim Lessing.

Der Stachelreim

Erast, der gern so neu als eigentümlich spricht,

nennt einen Stachelreim sein leidig Sinngedicht.

Die Reime hör’ ich wohl; den Stachel fühl’ ich nicht.

Punsch

Sonntag, 28. Dezember 2008

Ein Weihnachtsmarkt ohne Punschstand - undenkbar. Zu verdanken haben wir das heiß-würzige Wintergetränk den Händlern der britischen Ostindienkompanie. Sie brachten es einst aus Indien zu uns nach Europa. Damals benötigte man für einen Punsch angeblich genau fünf Dinge: Zucker, Zitronensaft, Wasser, Gewürz und Arrak, einen Branntwein. Diese Anzahl der Zutaten soll es gewesen sein, die die Briten bei der Ernennung des Getränks inspirierte: Hinter “punch”, dem englischen Wort für Punsch, steckt die gleich klingende Hindi-Zahl “panc” für fünf.

Es war mal wieder Trödelmarktzeit

Sonntag, 28. Dezember 2008

Bei wunderschönem Sonnenschein, wenn auch bei lausiger Kälte, bin ich heute mal wieder über den Floh- oder Trödelmarkt gegangen. Da gestern das Biathlonspektakel in der Arena war, fiel der Flohmarkt dort gestern aus, dafür gab es dort heute einen Sondermarkt. Für mich mal die Chance, dort hinzugehen, denn Samstags schaffe ich es in den meisten Fällen nicht.

Ich bin immer wieder faziniert von den Menschenmassen, die dort hinströmen. Teilweise war es in den Gängen so eng, dass es nicht weiterging. Der erste Teil des Marktes ist nur kommerziell, die Anbieter fast ausschließlich Türken, die Käufer auch. An manchen Ständen ist dann auch noch laute Musik. Obwohl ich die türkische Musik eigentlich nicht mag, finde ich die Stimmung immer wieder grandios. Man kommt sich dabei vor wie im Urlaub auf einem türkischen Bazar. (Nur die Temperaturen entsprachen dem heute nicht) Im hinteren Teil gibt es dann aber auch noch richtige Trödler.

Und was habe ich gekauft: Zwei Armbanduhren, die sind ja dort billiger wie hier in der Stadt Batterien. Eine neue Schreibtischlampe. Plastikhandschuhe im Hunderterpack, ich brauche immer viel beim Malen oder auch zum Blumen umtopfen, da ich sie oft nur einmal trage, müssen sie nicht von hochwertiger Qualität sein. Auf dem “richtigen” Trödelmarkt habe ich dann noch für wenig Geld eine niedliche Puppe erstanden, die jetzt im Waschwasser liegt, weil sie fürchterlich nach Rauch stank. Außerdem zwei kleine Schweinchen als Salz- und Pfefferstreuer.

Alles in allem ein schöner Tag, zwar so richtig durchgefroren, aber dafür freut man sich dann auch aufs warme Zuhause und wenig Geld ausgegeben, aber trotzdem was in der Tasche gehabt.

Stärkung der Abwehrkräfte

Sonntag, 28. Dezember 2008

Damit Eure Zimmerpflanzen den Winter in der oft trockenen Heizungsluft gut überstehen, braucht es manchmal nur einfache Hausmittel. Gebt zum Beispiel einfach einmal ein Aspirin ins Gießwasser (auf einen Liter Wasser kommt eine Tablette) und gießt damit Eure Zimmerpflanzen: Das stärkt ihre Abwehrkräfte. Durch folgendes Tauchbad könnt Ihr zudem Blattläusen zu Leibe rücken: Wickelt einen Plastikbeutel um Euren Blumentopf und bindet ihn zu, damit keine Erde herausfällt. Legt nun zwei feste Stäbe über einen mit Wasser und einem Spritzer Spülmittel gefüllten Eimer und hängt die Blätter der Pflanze kopfüber hinein. Nach etwas 15 Minuten nehmt Ihr sie wieder heraus und duscht sie ab.

Boxing Day

Sonntag, 28. Dezember 2008

In England heißt der 26. Dezember Boxing Day. Die Lehrlinge sind an diesem Tag mit Schachteln, Boxes, herumgegangen und haben Geld gesammelt. Das so genannte “Boxing Day Meet” ist eine beliebte Tradition in England. Die Reiter auf dem Lande treffen sich, die ganze Reiterschar macht einen Tagesausritt, bekommt nach den Festtagen frische Luft und Bewegung und abends wieder Appetit auf das Weihnachts-Resteessen.

Weihnachten

Samstag, 27. Dezember 2008

Nun ist Weihnachten 2008 auch schon wieder vorbei. Erst freut man sich so darauf und dann - schwupps - ist alles schon wieder vorüber. Unser Weihnachtsbaum bleibt uns aber ja noch ein paar Tage erhalten. In diesem Jahr ist unser etwas kleiner ausgefallen wie in den Jahren zuvor, da wir aber trotzallem fast alle Lichterkette daran gemacht haben, strahlt er jetzt um so heller.

Unser Weihnachtsbaum

Amerikanische Kinder am Weihnachtsmorgen

Freitag, 26. Dezember 2008

Ungeduldige amerikanische Kinder spielen am Weihnachtsmorgen “Weihnachtsengel”: Wenn die Kinder auf die Bescherung warten müssen, weil die Eltern zu lange schlafen, huschen sie zur Schlafzimmertür der Eltern und singen Weihnachtslieder. Dann machen sie die Tür einen Spalt weit auf und rufen ins Schlafzimmer: “Habt ihr nicht gehört? Die Engel waren da!”

Wunschzettel

Donnerstag, 25. Dezember 2008

An den Weihnachtstagen hat man ein wenig mehr Ruhe und Muse, auch mal Dinge zu tun, zu denen man sonst nicht kommt, weil einfach die Zeit fehlt. So habe ich heute mal ein bisschen den Schreibtisch aufgeräumt und dabei in einer Mappe Wunschzettel wieder gefunden, die ich früher geschrieben habe. Ich habe mal den von 1962 rausgesucht, da war ich 9 Jahre alt.

Das hat mich dazu veranlasst, mal zu gucken, ob ich noch Wunschzettel von meinen Söhnen finde, als die im gleichen Alter waren. Gefunden habe ich leider nur einen von Kevin. Man sieht, der wurde schon nicht mehr von Hand geschrieben, aber ich meine mich zu erinnern, dass es auch noch nicht der Computer war, sondern Mutters alte Schreibmaschine dafür herhalten musste.

Von Patrick fand ich dann noch dieses “Dankesschreiben”, dass er wohl mit 9 Jahren geschrieben hat, denn er wünscht uns vorne auf dem Umschlag einen “guten Rutsch in die 90′ger Jahre”. Niedlich, wofür er sich bedankt, bei Kevin für den Spaß, den er mit ihm hat, bei mir dafür - typisch - dass ich koche, aber auch dafür, dass ich ihn zum Fußball und zu den Theateraufführungen fahre und bei seinem Vater für all die technischen Geräte in seinem Zimmer,.

Ach ja, manchmal macht es wirklich Spaß, in alten Sachen zu kramen!!!

Mein Weihnachtsgrußbaum

Donnerstag, 25. Dezember 2008

In diesem Jahr habe ich mir einen kleinen Weihnachtsbaum für all die Grußkarten gemacht, die ich so bekommen habe. Es ist schon toll zu sehen, wie viele Leute an einen denken. Und das sind noch nicht einmal alle Grüße, die mich erreicht haben. Einige Emailgrüße ließen sich leider nicht ausdrucken und mit anderen lieben Menschen habe ich telefoniert.