Archiv für Oktober 2008

Warum wird beim Biathlon geschossen?

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Der Ursprung des Biathlons liegt im Militär. Im 18. Jahrhundert wurde Skifahren eine der wichtigsten Militärsportarten: Die Soldaten mussten die Skier beherrschen und gut schießen können. Der erste Wettkampf fand 1767 zwischen norwegischen und schwedischen Soldaten statt. Aus diesen Wettkämpfen entwickelte sich der Militärpatrouillenlauf, den Mannschaften austrugen und der als Vorläufer des heutigen Biathlon gilt. Die Soldaten liefen damals eine Strecke von rund 30 km und legten nach der Hälfte eine Schussprüfung ab. 1924 wurde der Sport olympische Disziplin.

“Glauben Lieben Handeln”

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Ich mag Bücher, weil ich in Ihnen viel über Menschen erfahre, die ich bewundere.

In diesem Fall in der Biografie von Albert Schweitzer “Glauben Lieben Handel.

Zu Beginn des Buches berichtet Albert Schweitzer aus seiner Kindheit und Jugendzeit. Im Weiteren dann über seine Zeit in Lambarene. Zum ersten Mal war er vor und zur Zeit des 1. Weltkrieges dort, später dann ein zweites Mal in den zwanziger Jahren. Damals hat er dann auch das Urwaldkrankenhaus aufgebaut. Von all den damit verbundenen Schwierigkeiten, aber auch den Erfolgen berichten Briefe, die er aus Lambarene an seine Freunde in Europa schickte.

Er hat das gemacht, was ich auch gerne gemacht hätte. In ein fremdes Land gehen und den Menschen dort helfen.

1952 erhielt Albert Schweitzer den Friedensnobelpreis.

Musst dich nur vom Neide reinigen …

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Mal ehrlich, wer ist nicht schon mal so ab und an neidisch? Also, ich bin es schon mal. Nicht so sehr auf das neue Auto oder die tolle Küche (obwohl ich gut eine Neue brauchen könnte) des Nachbarn. Oder auf die aufregenden Urlaubsfahrten von Bekannten. Das gönne ich denen allen. Ich gönne auch den Reichen der Welt ihr Geld, allerdings bin ich auf die schon mal neidisch. Und das nicht, weil die sich Jachten, Villen und dergleichen leisten können, sondern weil ich immer denke, was könnte man mit so viel Geld alles Gutes tun. Da werde ich dann schon mal neidisch, wenn ich sehe, wie die zum Teil ihr Geld verprassen. Und in solchen Momenten mahle ich mir gerne aus, ich hätte dieses viele Geld und dann träume ich davon, wie ich davon Hilfsprojekte unterstützen könnte und noch vieles andere mehr. Leider habe ich dieses Geld nicht und bin dann auch wieder zufrieden damit, was ich mit meinen bescheidenen Mitteln auch schon alles helfen konnte. Wenn auch vielleicht nicht so sehr finanziell, aber mit meinem ehrenamtlichen Einsatz. Sei es im Kinderschutzbund, bei der Aktion Weitblick oder auch in der Kirchenarbeit.

Es gibt von Paul Heyse ein schönes Zitat zum Neid:

Musst dich nur vom Neide reinigen,

dann verzehnfachst du dein Glück,

machst in jedem Augenblick

fremde Freuden zu den deinigen.

29.10.1783

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Vor 225 Jahren, am 29.10.1783 starb Jean-Baptiste le Rond d’Alembert in Paris. Geboren am 16.11.1717 in Paris, wurde er einer der bedeutendsten Mathematiker und Physiker des 18. Jahrhunderts und ein Philosoph der Aufklärung. 1743 veröffentlichte er sein Hauptwerk, den “Traite de dynamique”, in dem er u.a. die Gesetzmäßigkeiten von Massenpunkten unter dem Einfluss äußerer Kräfte und insbesondere das sog. D’Alembertsche Prinzip entwickelte. Neben Diderot war d’Alembert der maßgebliche Herausgeber der frz. “Encyclopedie”.

Maronen

Dienstag, 28. Oktober 2008

Vor Jahren habe ich mir einmal auf einem Weihnachtsmarkt heiße Maronen gekauft und möchte sie überhaupt nicht. Deshalb war ich auch sehr skeptisch, als bei unserem Besuch zum Bibelmuseum alle diese Esskastanien aufsammelten und aßen. Schließlich habe ich dann doch probiert und fand sie so - ungeröstet - viel leckerer. Nur die Pullerei nervt etwas. Die äußere Schale lässt sich leicht entfernen, die dünne Haut um den Kern herum allerdings geht sehr schwer ab. Und mitessen ist nicht so gut, sie schmeckt leicht bitter und man bekommt davon einen komischen Geschmack im Mund.

Maronen sind die Früchte der aus Kleinasien stammenden Edel- oder Esskastanie, die zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt zählt. In den Mittelmeerländern waren Maronen früher ein wichtiges Grundnahrungsmittel, sie galten als das Brot des kleinen Mannes; in einigen Gegenden war es Armen erlaubt, auf öffentlichem Grund Esskastanien zu pflanzen und die Früchte zu ernten. Heute gelten Maronen bei vielen als Delikatesse.

So lernten wir uns kennen

Dienstag, 28. Oktober 2008

von Elisabeth Plessen.

Ich bin drei Jahre alt und sitze unter dem Wohnzimmertisch, C. A. (meinem Vater) zu Füßen. Meine Hose ist naß, aber der Fleck, der sich unter mir auf dem Teppich ausbreitet, scheint mir irgendwie nicht zu mir zu gehören. Fragend sehe ich zu C. A. auf. Er sagt nichts. Er sieht auf den Fleck, der aufgehört hat, sich auszubreiten und still gegen das Licht glänzt, das von den Fenstern kommt. Wir betrachten ihn beide. Ich werde unsicher. C. A. muß doch eine Meinung dazu haben. Väter sind dazu da, Meinungen zu haben. Soll ich ihm sagen: C.A., hier siehst du einen Fleck, und dieser Fleck - ist da etwas schiefgegangen? C.A. betrachtet mich, betrachtet den Fleck. Ihm scheint es unangenehm, sich mit Wörtern festlegen zu müssen. Da lässt er den Fleck lieber und bespraft mich: senkt mir seinen Blick ins Mark, steht auf und geht aus dem Zimmer. Trägt er mir die Sache nach, trage ich sie ihm nach? So lernten wir uns kennen, er mich, ich ihn.

Schindluder

Sonntag, 26. Oktober 2008

Wenn wir mit etwas Schindluder treiben, dann benutzen wir dieses Etwas nicht fachgerecht. Treiben wir gar mit einem Menschen Schindluder, dann behandeln wir ihn sehr gemein und verächtlich. Ursprünglich verwendete man den Begriff Schindluder für ein todkrankes, misshandeltes Haustier. Das Wort “schinden” bezeichnete eigentlich das Häuten toter Tiere, und der “Schinder” war der Abdecker, der für die Beseitigung der Kadaver zuständig war. “Luder” wiederum stammt aus der Jägersprache und ist noch heute ein Fachbegriff für das als Köder ausgelegte tote Tier.

Korken als Retter

Sonntag, 26. Oktober 2008

Euch ist das Gemüse angebrannt? Um es noch zu retten, füllt es einfach in einen anderen Topf, den angebrannten Bodensatz aber nicht abkratzen. Dann das Gemüse mit einem sauberen Korken weiterkochen. Der Korken zieht den bitteren Anbrenngeschmack heraus. Mit angebranntem Reis funktioniert es genauso.

Bemühe dich, in allem etwas Positives zu finden

Samstag, 25. Oktober 2008

Dreimal im Monat schicke ich meinen Eltern - als Kurzbrief - ein Kalenderblatt aus dem Lebensfreudekalender, den uns ein Mitglied des ThomasMesseTeams immer zu Weihnachten schenkt. Auf jedem Kalenderblatt steht eine Weisheit, die dem Leben mehr Freude gibt. Und manche dieser Weisheiten passt genau zu mir. Es sind Dinge dabei, die ich schon lange beherzige. Wahrscheinlich habe ich darum auch so viel Freude am Leben, ich lebe einfach gerne, finde das Leben unheimlich spannend - mit all seinen Höhen und Tiefen. Diesmal hieß es dort:

Bemühe dich, in allem etwas Positives zu finden

Du kannst jede Situation von zwei Seiten betrachten. Du kannst schauen, was Du verloren hast und klagen, das Leben sei ungerecht und hart zu dir. Oder du suchst nach dem Gewinn, nach dem Positiven, danach, was du daraus lernen kannst. Was im ersten Moment negativ erscheint, erweist sich im Nachhinein oftmals als positiv. Es ist nicht leicht, allen Umständen etwas Positives abzugewinnen, aber die Möglichkeit besteht immer.

Und nach dieser Möglichkeit suche ich immer und finde sie meistens. Und wenn das Positive das ist, dass mich die Situation, das Negative, stärker gemacht hat. In meinem Leben ist längst nicht alles rund gelaufen, aber es ist mein Leben, so wie es ist.

Das beste Beispiel ist für mich die Geschichte mit meinen beiden Fehlgeburten. Zu Beginn habe ich sehr mit dem Schicksal und auch mit Gott gehadert, warum gerade ich, die ich immer so gerne Kinder haben wollte. Heute weiß ich, warum alles so war. Ich sollte Kevin kennen lernen. Das hätte ich nicht, wenn ich nicht die Fehlgeburten gehabt hätte. Gut - ich hätte dann ein anderes Kind - aber eben nicht Kevin, der mein Leben, zusammen mit Patrick, so reich gemacht hat. Ihn sollte ich gekommen, er sollte zusammen mit uns leben, darum vorher das Negative, damit zum Schluß etwas wunderbar Positives daraus wird.

Es ist wieder Erntedankzeit!

Freitag, 24. Oktober 2008

Erntedankzeit heißt auch seit einigen Jahren ein Treffen in unserer Gemeinde, zu der unser Pastor alle ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einlädt.

Heute abend fand dieses Treffen statt und es waren wieder viele aktive Menschen eingeladen und man konnte sehen, was Kirche in dieser Zeit ausmacht.

Wo viele etwas tun, können auch viele angesprochen werden.

Es heißt in einem bekannten Lied: “Ein Schiff, dass sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit.” Ein Schiff braucht viele helfende Hände, damit es fahren kann, den Kurs gibt Jesus an. Er ist der Grund der Reise und das Ziel.

Wir haben uns heute abend getroffen und gestärkt für die Weiterfahrt.

Im Anschluss an das wirklich leckere Essen haben Thomas (unser Pastor) und Irma (seine Frau) noch von ihrer Reise nach Ladakh berichtet und Bilder dazu gezeigt.