Das Filmcafe im ev. Gemeindehaus Bulmke holte das Musical “Mary Poppins” von Regisseur Robert Stevenson zurück auf die große Leinwand - ein Familienfilm, zu dem Menschen aller Generationen eingeladen waren. Gekommen sind allerdings wieder nur die, die sonst auch meist da waren, vielleicht ein paar mehr, zumindest alle über 50 Jahre - würde ich jetzt mal schätzen.
Zum Film:
Jane und Michael, Kinder einer wohlhabenden Londoner Familie Anfang des 20. Jahrhunderts, werden von Kindermädchen aufgezogen, die eine nach der anderen vor der Erziehung der beiden Wildfänge kapitulieren. Der Vater der Familie, Bankier und Herrscher im Hause Banks, möchte ein für alle Mal für Ordnung sorgen und ein strenges Kindermädchen einstellen. Aber auf seine Anzeige in der “Times” hin kommt Mary Poppins ins Haus geschwebt - die mit ihren ungewöhnlichen Fähigkeiten nicht nur die Kinder begeistert, sondern die gesamte Atmosphäre im Hause Banks zu verwandeln vermag.
“Mary Poppins”, eine der letzten großen Kinoproduktionen zu Lebzeiten von Walt Disney und der erfolgreichste Disneyfilm überhaupt, wurde für seine unvergesslichen Songs, die innovativen und bis heute erstaunlichen Spezialeffekte sowie die schauspielerische Leistung von Hauptdarstellerin Julie Andrews 1965 mit fünf Oscars ausgezeichnet.
Wie bei allen Filmcafes gab die Journalistin Claudia Ferda eine kurze Einführung in den Film. Ein Filmgespräch nach der Vorstellung gab es heute, auf Grund der Länge des Filmes, nicht.
Mir persönlich hat der Film nicht so besonders gut gefallen. Er war mir zu lang. Außerdem mag ich nicht so gerne unrealistische Sachen wie z.B. fliegende Menschen.
Gut gefallen hat mit die Musik. Ich war verwundert über einige Lieder, die ich kenne, aber nicht wusste, dass sie aus diesem Musical stammen.