Silbrige Nacht
25. August 2008Als ich heute Abend von einer Veranstaltung aus Beckhausen zurück kam, habe ich mit Erschrecken fest gestellt, dass es um 22 Uhr schon wieder stockdunkel ist. Hier in der Stadt fällt es einem, bedingt durch die Straßenlaternen, noch gar nicht so auf, aber ich hatte mein Auto in einer Seitenstraße abgestellt, um dort hinzukommen musste ich durch eine kleine Grünanlage, wo es keinerlei Beleuchtung gab. Es war direkt etwas unheimlich und ich war froh, als ich im Auto saß. Auf dem Nachhauseweg fiel mir dann das Gedicht von Marie-Luise Bald ein, welches ich vor ein paar Tagen gelesen habe.
Silbrige Nacht
Wenn silbrig - hell
der Mond die Nacht erhellt,
die schweigsam in der Stille liegt
und sich der Mensch in Träumen wiegt,
spürt man den Zauber uns’rer Welt!
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Wenn silbrig - hell
die Wasser rauschen
und Blätter sich im Nachtwind wiegen,
dann sollt’ man nicht in Träumen liegen,
dann sollt’ man in die Stille tauchen.