Archiv für den 18. August 2008

Sommerbild

Montag, 18. August 2008

Soll ich mal sagen, wie mein Sommerbild aussieht? Blauer Himmel, warm bis heiß, offene Fenster, lange Abende. Und was haben wir zur Zeit für ein Sommerbild: grauer Himmel, Temperaturen gehen noch so gerade, geschlossene Fenster und abends um 21.15 Uhr ist es dunkel.

Friedrich Hebbel hat auch ein anderes Sommerbild vor Augen.

Sommerbild

Ich sah des Sommers letzte Rose steh’n,

Sie war, als ob sie bluten könne, rot;

Da sprach ich schauernd im Vorübergeh’n:

So weit im Leben, ist zu nah’ am Tod!

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Es regte sich kein Hauch am heißen Tag,

Nur leise strich ein weißer Schmetterling;

Doch, ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag

Bewegte, sie empfand es und verging.

Karotten

Montag, 18. August 2008

Ob als Brei für Säuglinge, als Nase für Schneemänner, als Gemüsebeilage oder als kleine Knabberei für zwischendurch - die Karotte begleitet uns von Kindesbeinen an. Sie ist unter mehreren Namen bekannt, doch unter Möhre, Karotte oder Gelbe Rübe verbirgt sich immer das gleiche Wurzelgemüse. Trotzdem ist Karotte nicht gleich Karotte und Möhre nicht gleich Möhre. Es gibt inzwischen rund 500 Unterarten der Karotte. Zu nennen sind da etwa die kleinen runden “Pariser Karotten”, die man aus Konservendosen kennt, es gibt aber auch weiße und sogar schwarze Karotten. Diese findet man jedoch nur höchst selten.

Kraft fürs Haar

Montag, 18. August 2008

Bei trockenem Haar hilft es, vor dem Waschen etwas Olivenöl darin zu verteilen und es einige Minuten einwirken zu lassen. Ist Euer Haar glanzlos, solltet Ihr eine Wäsche mit Bier versuchen. Das Bier wie Shampoo verwenden, etwas einwirken lassen und dann gründlich ausspülen. Fettiges Haar wird schön locker, wenn Ihr es nach dem Waschen mit starkem, abgekühltem Pfefferminztee spült. Gegen Schuppen hilft es, das Haar nach dem Waschen mit warmen Wasser und Speisesalz auszuspülen.

Hört auf die Experten …

Montag, 18. August 2008

Ich finde es schon interessant, was “wichtige” Menschen vor vielen Jahrzehnten mal gesagt haben und wie es dann geworden ist. Nun ja, auch Experten können irren.

In unregelmäßigen Abständen werde ich hier mal solche Aussagen präsentieren.

So sagte zum Beispiel 1919 Dr. Lee DeForest, wissenschaftlicher Berater der Regierung:

“Der Mensch wird nie auf dem Mond spazieren gehen können, egal, wie groß der technische Fortschritt auch sein wird.”

Admiral William Leahy, frühe US Atombombenforschung, meinte:

“Eine solche Bombe kann nicht funktionieren. Und das sage ich als langjähriger Experte für Explosivstoffe.”

Noch eine Aussage zum Thema Atom machte 1923 der Nobelpreisträger für Physik Robert Millikan:

“Es ist äußerst unwahrscheinlich, das wir uns je die Kraft des Atoms zu Nutze machen können.”

Witzig auch die Technologievorschau in dem wissenschaftlichen Magazin “Popular Mechanics” 1949:

“In 40-50 Jahren wird man Computer entwickeln können, die weniger als 1,5 Tonnen wiegen.”

Wenn das eingetreten wäre, was der Vorstand von IBM, Thomas Watson, 1943 prophezeite, würde es diese Firma heute vielleicht nicht mehr geben:

“Mehr als vier oder fünf Computer wird es auf der Welt nicht geben. Ein grösserer oder gar lukrativer Markt ist unwahrscheinlich.”

Demnächst mehr!!!

Gold für Menschenrechte

Montag, 18. August 2008

Zur Zeit findet bei uns im i-Punkt eine Ausstellung von Amnesty international statt. Unter dem Motto “Gold für Menschenrechte” wird auf die Menschenrechtsverletzungen in China hingewiesen. Zur Zeit finden dort in Peking unter dem Motto “Eine Welt, ein Traum” die Olympischen Sommerspiele statt.

Bei der Vergabe betonte die chinesische Regierung, die Menschenrechtssituation in China verbessern zu wollen. Dies bleibt für viele Chinesen ein Traum.

Einige Forderungen von Amnesty sind:

Gold für die Abschaffung der Todesstrafe

Weltweit werden in China die meisten Menschen hingerichtet. Die Regierung gibt keine offiziellen Zahlen preis.

Gold für faire Verfahren

Im Mai 2006 kündigten städtische Behörden in Peking an, dass sie die Stadt im Vorfeld der olympischen Spiele “aufräumen” und Kleinkriminelle, Obdachlose, Bettler und Drogenabhängige aus dem Stadtbild entfernen wollen.

In China gibt es verschiedene Haftformen, die es den Behörden leicht machen, Personen willkürlich zu inhaftieren. Dazu zählen “Umerziehung durch Arbeit”, “zwangsweise Drogenrehabilitation” sowie “Verwahrung und Erziehung”.

Gold für Menschenrechtsaktivisten

Immer mehr Chinesen setzen sich für den Schutz der Menschenrechte ein. Diese mutigen Menschenrechtsaktivisten wehren sich zum Beispiel gegen Zwangsumsiedlungen, schlechte Arbeitsbedingungen oder Umweltverschmutzung. Sie decken Missstände auf und machen sie bekannt.

Gold für Meinungsfreiheit

Hunderte von Internetseiten sind in China gesperrt. Wer sich gegen die Zensur wehrt, wird hart bestraft. Kein Land verfügt über ein so ausdifferenziertes System der Internetüberwachung wie China.

Mehr darüber kann man unter www.goldfuermenschenrechte.de erfahren.