Archiv für den 3. August 2008

August

Sonntag, 3. August 2008

Nach dem alten römischen Kalender war der August einst der “mensis Sextilis”, der sechste Monat des Jahres. Als mit der Kalenderreform im Jahr 153 v. Chr. der Januar zum Jahresanfang gewählt wurde, rutschte der August auf Platz acht. Seinen heutigen Namen erhielt er aber erst, nachdem im Jahre 27. v. Chr. der Bürgerkrieg beendet war; damals erhielt der römische Konsul und spätere Kaiser Oktavian den Beinamen “Augustus, der Erhabene”, und um ihn noch mehr zu ehren, gab man auch unserem Sommermonat diesen Namen.

Kaffee gegen Mundgeruch

Sonntag, 3. August 2008

Gegen Mundgeruch, z.B. nach dem Genuss von Knoblauch oder Alkohol, gibt es, je nach Geschmack, verschiedene Hilfsmittel: Kaut Kaffeebohnen oder Wacholderbeeren. Auch das Zerkauen von Petersilie oder einer Meerrettichwurzel schafft Abhilfe. Wenn Euch davon nichts zusagt: Auch das Gurgeln mit heißem Zitronenwasser hilft.

“Mein Name ist Hase …” Teil 4

Sonntag, 3. August 2008

“Das brennt mir auf den Nägeln”

Mönche strahlen Ruhe und Gelassenheit aus. Doch im Mittelalter kamen auch sie öfter ins Schwitzen. Wenn sie frühmorgens in die Kirche gingen, war es noch dunkel. Also klebten sie sich eine Kerze auf den Daumennagel, um im Gebetbuch lesen zu können. Brannte die Flamme schon auf den Nägeln, beteten die frommen Männer immer schneller. Auch wenn uns heute etwas auf/unter den Nägeln brennt, haben wir es sehr eilig.

“Nach den Sternen greifen”

Liegt Ihr manchmal auf dem Balkon und schaut einfach nur zu den Sternen? Mehr als 50 Lichtjahre sind sie von uns entfernt, scheinen manchmal aber doch so nah. Greift Ihr nach ihnen, habt Ihr offenbar Großes vor. Aber Vorsicht! Überschätzt Euch nicht?!

“Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch”

Auch wenn die Bauern damals nicht viel von Katzen hielten, für eines waren sie doch gut: zum Mäusefangen. War die Katze nicht da, nutzten die Mäuse das gleich aus: Nüsse, Reis, Obst - einfach alles wurde angeknabbert. Auch heute kennen das viele von uns. Nur dass die Mäuse die eigenen Kinder sind. Lässt man sie mal allein zu Haus, wird die Wohnung gleich zur sturmfreien Bude. Aber mal ehrlich: Wer hat das nicht selbst auch so gemacht?!

“Das Anastasie-Syndrom”

Sonntag, 3. August 2008

Zwischendurch mal wieder ein bisschen leichte Krimikost. Ein weiterer Romann von Mary Higgins Clark.

Das Anastasia-Syndrom

Inspiriert von der wahren Geschichte der letzten Zarentochter , erzählt Mary Higgings Clark die unglaubliche Lebensgeschichte der Judith Chase, einer erfolgreichen, schönen Schriftstellerin, die  vor der Verlobung mit dem zukünftigen britischen Premiermimister Englands, Stephen Hallet, steht. Von einem Psychiater in ihre Kindheit zurückversetzt, taucht Judith in ein Meer namenloser Schrecken ein, gehetzt von den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit …

Die Autorin Judith Chase kam im Alter von zwei Jahren in ein Waisenhaus und wurde mit vier Jahren adoptiert. Immer häufiger erinnert sie sich bruchstückhaft an Ereignisse aus ihrer frühesten Kindheit. Um zu erfahren, woher sie kommt und wie real ihre Erinnerungen wirklich sind, wendet sie sich an den weltbekannten Psychiater und Neurobiologen Reza Patel, um sich von dem Arzt hypnotisieren zu lassen. Doch bei der Hypnose unterläuft Patel ein fataler Fehler, denn die im Jahr 1660 hingerichtete Königsmörderin Margaret Carew erwacht während der Behandlung in Judtih zu neuem Leben.

Wie gewohnt ist der Sprachstil von Mary Higgings Clark sehr flüssig und eingängig und sie überrascht den Leser wieder einmal durch ungeahnte Wendungen, die sich in diesem Roman jedoch anders als in vielen anderen ihrer Bücher äußern. Man darf gespannt sein!

Besonders empfehlenswert sind auch ihre Romane “Das du ewig denkst an mich” und “Schwesterlein, komm tanz mit mir”. Habe ich auch beide schon gelesen, aber noch nicht drüber gebloggt, weil ich zu dem Zeitpunkt noch keinen Blog hatte.