Archiv für den 23. Juni 2008

“Sie war ein Blümlein”

Montag, 23. Juni 2008

Gestern habe ich meine Blogschreiberei mit einem poetischen Gedicht beendet. Heute gibt es zum Abschluß auch ein Liebesgedicht, diesmal von Wilhelm Busch. Es beginnt auch sehr poetisch, endet dann aber … ja, eher unpoetisch, eben auf Wilhem Busch-Art.

Sie war ein Blümlein

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,

Hell aufgeblüht im Sonnenschein.

Er war ein junger Schmetterling,

der selig an der Blume hing.

Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm

Und nascht und säuselt da herum.

Oft kroch ein Käfer kribbelkrab

Am hübschen Blümlein auf und ab.

Ach Gott, wie das dem Schmetterling

So schmerzlich durch die Seele ging.

Doch was am meisten ihn entsetzt,

Das Allerschlimmste kam zuletzt.

Ein alter Esel fraß die ganze

Von ihm so heißgeliebte Pflanze.

Hansestadt

Montag, 23. Juni 2008

Anfang des Monates war ich in Bremen zu den Kinderschutztagen, Kevin fährt am Mittwoch dorthin zu einem Seminar. BREMEN ist eine Hansestadt! Aber was ist das überhaupt?

Die Hanse war ursprünglich die Interessenvereinigung deutscher Kaufleute. Später schlossen sich ganze Städte in der Hanse zusammen, so dass dieser Bund, der Mitglieder von Flandern bis zum Baltikum hatte, auch militärischen Charakter bekam. Der Begriff Hanse geht zurück auf das germanische Wort “hanso”, das Schar bedeutete. Auf Mittelhochdeutsch bezeichnete die “hanse” eine “Kaufmannsgilde, Genossenschaft”. Zu den Hansestädten gehören übrigens nicht nur so bekannte Städte wie Hamburg oder Lübeck, sondern auch Riga, die Hauptstadt Lettlands, die einst von Bremer Kaufleuten gegründet worden war.

Zwiebel gegen Angebranntes

Montag, 23. Juni 2008

Angebrannte Töpfe wieder blank zu scheuern, gehört nicht gerade zu den Lieblingsarbeiten einer Hausfrau. Ist das Malheur nun einmal geschehen, vermeidet es, die verbrannten Rückstände auf dem Topfboden mit einem scharfen Instrument abzukratzen. Versucht, die Reste allmählich aufzuweichen. Noch besser aber ist: Ihr zerkocht eine Zwiebel in dem Topf. Der Zwiebelsud löst die Rückstände.

11 mal mehr Lebensfreude - Teil 1

Montag, 23. Juni 2008

Einfach mal raus aus dem Alltagstrott - das ist oft leichter gesagt als getan. Mit diesen Strategien stoppt Ihr das Hamsterrad bestimmt! Ich verrate in den nächsten Tagen, wie Ihr Euch von Ballast befreit, neue Wege geht und wieder pure Lebensfreude spürt …

1 Spielt mal wieder Kind

Wie oft haben wir als Kinder vor lauter Freude am Spielen die Welt um uns herum vergessen. Heute fällt es uns dagegen meist schwer, unsere Alltagssorgen auszublenden oder das Gedankenkarussell zu stoppen. Dabei verpassen wir so leicht die kleinen Glücksmomente im Leben. Steuert darum bewusst dagegen - und genießt mal wieder kindliche Ausgelassenheit, indem Ihr das tut, was Ihr damals geliebt habt. Egal, ob Ihr mit Luftballons spielt, einen Drachen mit dem Wind steigen lasst, barfuß über eine Wiese lauft oder Eure Lieblingsmusik laut aufdreht und nach Herzenslust mitsingt. Das Ergebnis ist in jedem Fall überschwängliche Lebensfreude!

2 Zeigt Dankbarkeit

Euer Partner macht jeden Sonntag Frühstück. Eure Kollegin bringt Euch immer die Ausdrucke mit, die Ihr im Drucker vergesst, und ein netter Herr hat Euch heute an der Supermarktkasse vorgelassen. Es sind vorallem die netten kleinen Gesten im Alltag, die uns klarmachen, dass da jemand an uns denkt. Zeigt Euren Mitmenschen deshalb ruhig öfter mal, dass Ihr ihre guten Taten auch bemerkt und schätzt. Z.B. mit einer kleinen Aufmerksamkeit, mit einem herzlichen “Danke” oder auch mit einem Lächeln - Ihr werdet merken, wie sehr der andere sich darüber freut. Und das freut dann auch Euch!

Warum tut Lachen gut?

Montag, 23. Juni 2008

Ich tue es gerne und oft - LACHEN!!! Aber warum tut es gut?

Jeder, der nicht gerade zum Lachen in den Keller geht, kennt das gute Gefühl wenn man lacht. Unser Körper macht beim Lachen erstaunliche Veränderungen durch, die unser Befinden beeinflussen. Für das typische Strahlemanngesicht werden nicht nur zahlreiche Gesichtsmuskeln aktiviert, sondern auch Atmung und Kreislauf in Schwung gebracht. Lachen wirkt sich außerdem auf unser Emotionszentrum im Gehirn aus. Lachen wir, werden Endorphine ausgeschüttet. Diese Stoffe geben uns das “gute Gefühl”, zudem wirken sie auch schmerzlindernd.

Also darum: LACHT MAL WIEDER!!!!!!

Gibt es Hobbits?

Montag, 23. Juni 2008

Auf der indonesischen Insel Flores fand man vergangenes Jahr die Überreste einer Menschenart, die weniger als einen Meter groß war. Von “Hobbits” war die Rede, von einer neuen Rasse. Mehrere Monate nach der Entdeckung der Knochen ist ein heftiger Streit entbrannt, und viele Wissenschaftler wollen bei der Diskussion mitreden. Richtig ist, dass Legenden der Insel von kleinen Menschen berichten und einzelne Volksgruppen noch vor 80 Jahren friedlich miteinander lebten. Bis heute wurden Knochen von sieben kleinen Menschen gefunden, sie beweisen, dass diese “Hobbits” bereits vor 80 000 Jahren hier lebten

Trennungsschmerz

Montag, 23. Juni 2008

Heute hat nun auch Kevin seine 1 vorne verloren, er ist 20 Jahre alt geworden. Am Mittwoch endet sein Freiwilliges Soziales Jahr an der Hansa-Schule und mal sehen, was dann kommt. Wo bekommt er einen Studienplatz, bleibt er zumindest noch in der Nähe oder führt sein Weg ihn schon weiter von zu Hause weg? Auch wenn ich mir immer vorgenommen habe, loszulassen, sind das doch alles Fragen, die mich ein wenig bedrücken. Dazu fand ich heute eine kleine Geschichte von Karoline von Humboldt, der es wohl einmal genauso ging wie mir.

Trennungsschmerz

Ach, so tief hat mich kaum je etwas geschmerzt, wenn er schon nun für einen großen Jungen und für keinen Säugling mehr gelten wird. Der große Junge wird nicht mehr so MEIN sein, wie es der kleine war. Ich werde nichts nimmer, nimmer, nichts mehr haben, was in diesem Sinne mir mehr gehören wird wie dieser Junge. Es ist mein bestes Kind, ich bin dessen so sicher, und ich vermag nicht, mich ohne tausend Tränen von ihm zu trennen.

Natürlich gilt dieser Text für meine beiden Söhne, bevor sich jetzt wieder einer benachteiligt fühlt!!! :-)