Archiv für den 29. Mai 2008

Chili

Donnerstag, 29. Mai 2008

Zu den schärfsten Gewürzen der internationalen Küche zählt der Chili, der zusammen mit Paprika zu den Capsicum-Gewächsen zählt. Der Ursprung des Chili wird in Mittelamerika vermutet, wo heute noch viele Wildformen zu finden sind. Columbus soll die scharfe Schote in Europa eingeführt haben. Sie konnte sich anfänglich nicht recht durchsetzen. Durch die portugiesischen Seefahrer wurde der Chili über Afrika nach Südostasien gebracht, wo Chilis noch heute den Speisen die typische Schärfe verleihen.

Der schlechteste Witz des Tages

Donnerstag, 29. Mai 2008

Mündliche Prüfung in der Uni!

Physik.

Der erste Prüfling wird rein gerufen.

Der Professsor guckt ihn streng an und stellt die Frage:

“Sie sind in einem Zug, der mit 80 km/h fährt. Plötzlich wird ihnen warm. Was machen Sie?”

“Naja”, sagt der Student, “ich mache das Fenster auf.”

“Gut, nun berechnen Sie den neuen Luftwiderstand, der durch das Öffnen des Fensters zustande kommt. Welcher Reibungsunterschied zwischen Fahrgestell und Gleisen stellt sich fest? Wird durch das Öffnen der Zug langsamer und wenn ja, um wie viel?”

Der Student ist erwartungsgemäß sprachlos, kann wohl die Fragen nicht beantworten und verlässt den Prüfungsraum.

So ging es mit den restlichen 20 weiteren Studenten bis der letzte reinkommt.

Es kommt die gleiche erste Frage:

“Sie sind in einem Zug, der mit 80 km/h fährt. Plötzlich wird ihnen warm. Was machen Sie?”

“Ich ziehe meine Jacke aus”, antwortet der Student.

“Es ist aber richtig warm”, sagt der Professor.

“Dann ziehe ich eben auch meinen Pulli aus.”

“Es ist aber so heiß im Abteil, wie in einer Sauna.”

“Dann ziehe ich mich ganz aus, Herr Professor.”

“Ja, aber im Abteil sind zwei geile Afrikaner, die sie unbedingt vernaschen wollen.”

Ganz ruhig antwortet der Student:

“Wissen sie, Herr Professor. Ich bin das 10. Mal hier zur mündlichen Prüfung. Der ganze Zug kann voll mit geilen Afrikanern sein! Das verdammte Fenster bleibt zu!!!”

“Liebe ist kein Argument”

Donnerstag, 29. Mai 2008

Ich mag Bücher, weil sie mich in Zeiten entführen, die auch für mich schon lange zurück liegen, wie in diesem Roman - ein weiterer von Leonie Ossowski - in die 60er Jahre.

Zum Inhalt:

Lea, vierzig Jahre alt, Frau eines Heidelberger Arztes und Mutter zweier Töchter, ist an einem Punkt in ihrem Leben angelangt, da die Weichen entgültig gestellt scheinen und ihr selbst die Träume abhanden gekommen sind. Da gerät sie zufällig in eine Studentendemonstration, begegnet Max. Durch ihn, den sie zu lieben glaubt, entdeckt sie neue Perspektiven für sich, gewinnt Freunde, engagiert sich zum ersten Mal für eine Sache. Dass Katharina, die verletzlichere, verträumtere der Zwillingstöchter, Max Zuneignung entgegen bringt, nimmt Lea zunächst kaum war. Hat nicht auch sie ein Recht darauf, endlich ihr eigenes Leben zu leben?

Das Gefüge der Beziehungen droht auseinander zu brechen. Felix, Leas Mann, begreift nicht, warum ausgerechnet ihm dieses Unglück zustoßen muss, ihm, der doch nichts weiter für sich und seine Familie will als Geborgenheit und materielles Wohlergehen. Auch die Töchter nehmen voller Angst und Misstrauen Anstoß an den Bemühungen der Mutter, endlich ein selbstständiger Mensch zu werden.

Leonie Ossowski, die Autorin der “Weichselkirschen” und der “Großen Flatter”, schildert in diesem Roman eine archetypische bürgerliche Familie unserer Tage, zeigt die vielfältigen sozialen Bindungen, aus denen Konflikte zwischen Männern und Frauen, Eltern und Kindern entstehen können. Sie weicht jedoch vom üblichen Schema ab, indem sie um Verständnis wirbt für die Mutter, die beim Versuch, ein Stück Freiheit für sich zu gewinnen, plötzlich in Konkurrenz mit den eigenen Töchtern tritt, und deren Suche nach sich selbst notwendig bedeutet, dass anderen Menschen Wunden zugefügt werden. Ihr Buch ist nicht nur ein Spiegelbild der turbulenten sechziger Jahre, die den Hintergrund der Handlung bilden, sondern auch unserer Gegenwart.