Archiv für den 26. Mai 2008

“Ich bin die Mutter”

Montag, 26. Mai 2008

Dieser niedliche Geschichte der Mutter von Thomas und Heinrich Mann, aufgeschrieben von Viktor Mann, habe ich heute gefunden:

“Ich bin die Mutter”

Mama kontrollierte gern die Schaufenster der Augsburger Buchhändler. Wenn neben Wassermann und Hauptmann nicht auch Thomas und Heinrich ausgelegt wurden, betrat sie den Laden und verlangte nach dem Chef.

“Haben sie die >Buddenbrooks< vorrätig?” fragte sie freundlich.

“Aber selbstverständlich gnädige Frau”, hieß schon damals fast immer die Antwort.

“Und Diana, Minerva, Venus von Heinrich Mann?”

“Bitte sehr, sind auch vorhanden. Darf ich …”

“Warum stellen sie dann diese Bücher nicht in ihre Auslage?” sagte Mama lächelnd; und dann mit einer stillen Würde, die weit von jeder Protzerei entfernt war: “Ich bin die Mutter.”

Lektionen für ein besseres Leben Teil 3

Montag, 26. Mai 2008

Ein Vertreter, eine Chefsekretärin und ein Personalchef gehen mittags aus dem Büro in Richtung eines kleinen Restaurants und finden auf einer Sitzbank eine alte Öllampe. Sie reiben an der Öllampe und wirklich entsteigt ihr ein Geist:

“Normalerweise gewähre ich 3 Wünsche, aber da ihr zu dritt seid, hat jeder einen Wunsch frei!”

Die Chefsekretärin drängt sich vor und gestikuliert wild:

“Ich zuerst! Ich möchte an einem herrlich schönen Strand auf den Bahamas sein, der Urlaub soll nie enden, keine einzige Sorge soll mir mein schönes Leben vermasseln.”

Und hopp - verschwindet die Chefsekretärin. Der Vertreter will nun an die Reihe kommen:

“Ich! Jetzt, ich! Ich will mit der Frau meiner Träume an einem Strand in Tahiti eine Pina Colada schlürfen!

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