Archiv für den 22. Mai 2008

Das Wetter im Mai

Donnerstag, 22. Mai 2008

Wer jetzt schon ein langes Wochenende hat, darf sich freuen. Und alle anderen freuen sich mit, denn laut Wetterbericht soll es in den nächsten Tagen noch schön bleiben. Demnach müssen wir erst wieder ab Montag mit Schauern rechnen.

Doch jetzt wieder ein Blick in den 100-jährigen Kalender, dort heißt es für Mai 2008:

Im Mai wird es jetzt endlich etwas wärmer und schöner. Allerdings wird der Sonnenschein von Gewittern und Regengüssen unterbrochen. Der 15. Mai bringt wieder kaltes und nasses Wetter bis hin zum Hagel. (Das stimmt fast, am 15. Mai war Schulfest an der Grundschule Wannerstraße und den ganzen Morgen herrlichstes Wetter. Kaum hatten wir den Stand abgebaut und unsere Sachen im Auto verstaut, fing es an zu regnen.) Die letzten Maitage sind noch einmal mit Regen und Schnee durchsetzt und Nachtfröste verhindern noch den Beginn der Gartensaison. (Das hätten wir dann ja noch vor uns!!!) :)

Die Bauernregel für Mai:

Wenn naht der Hl. Stanislaus (8. Mai),

sollen die Kartoffeln raus.

Oh je, da kommt meine Weisheit etwas zu spät. Wer’s noch nicht getan hat, dann jetzt aber schnell.

“Sarah gehört dazu”

Donnerstag, 22. Mai 2008

Ich habe mir gedacht, so ab und zu könnte ich auch mal über besonders schöne Kinder- oder Bilderbücher bloggen, die mir gut gefallen. Es gibt da z.B. eines von lies + spiel, welches ich für Grundschulkinder besonders ansprechend finde: “Sarah gehört dazu” von Bettina Kienitz und Margit Dippold.

Als die Erstklässlerin Nadine miterlebt, wie ihre Freundin Sarah von Mitschülern wegen ihrer Kleidung gehänselt und schikaniert wird, würde sie dem Mädchen gerne helfen. Doch auch sie kann gegen die Rabauken nichts ausrichten.

In iherer Not erzählt sie Mama davon, die sich an die Lehrerin wendet. Im gemeinsamen Gespräch von Eltern, Lehrerin und den Kindern entsteht eine kreative Idee zur Lösung des Problems.

Im Durchschnitt werden ein bis zwei KInder pro Klasse gemobbt. Dieses Buch hilft Eltern dabei, mit ihrem Kind das Thema Mobbing zu besprechen - vorbeugend, damit es sich erst gar nicht in eine Opferrolle drängen lässt, oder bei akutem Mobbingverdacht, um dem konkreten Problem auf die Spur zu kommen.

Ich habe dieses Buch bei der Vorlesewoche der Ehrenamtsagentur in einer Grundschulklasse vorgelesen und die Kinder waren angetan von der Geschichte und voller Mitleid für Sarah.