Neulich laß ich in der WAZ eine Glosse über Glasnudeln. Das brachte mich auf die Idee, die auch mal zu kochen. Gesagt, getan, ein Rezept fand ich ziemlich schnell, eine Glasnudelsuppe - alles prima, bis Kevin mir heute nachmittag mitteilte, er wäre zum Essen nun doch zu Hause und Kevin mag keine Suppe. Man ist ja flexibel, also wurde neu gesucht. Das Rezept, welches ich dann fand, war mit Shrimps und die mag Patrick nun wieder nicht. Da habe ich mir selber etwas ausgedacht, mit wenig Fleisch und viel frischem Gemüse und es war sehr lecker. Aber was sind Glasnudeln überhaupt?
Glasnudeln sind keine Nudeln im herkömmlichen Sinn. Es sind feine, durchsichtige Nudeln, die aus Stärke von grünen Sojabohnen, Reis oder Kartoffeln hergestellt werden. Sie werden vor allem in der asiatischen Küche verwendet. Die Produktion von Glasnudeln aus grünen Sojabohnen fing ungefähr vor 1000 Jahren in China an. In Japan wurden sie Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführt. Aufgrund ihrer Erscheinung werden sie dort als Harusame = Frühlingsregen bezeichnet.