Archiv für Februar 2008

Warum bellen Hunde?

Freitag, 29. Februar 2008

Es gibt nicht nur Eisbärgeschichten, sondern auch Geschichten von Hund und Katze.

Unsere Katze z.B. sitzt gerne auf der Wohnzimmerfensterbank und beobachtet das Treiben draußen auf der Straße. Auch, oder gerade bei geöffnetem Fenster besonders gerne. Nun gibt es in der Nachbarschaft eine Familie mit einem kleinen Hund, einem sehr lieben Hund, den man nie hört. Nur wenn er an unserem Fenster vorbeigeht, regt er sich furchtbar auf und bellt, was das Zeug hält. Angefangen hat es damit, dass er, wohl mal bei geöffnetem Fenster, die Katze dort entdeckt hat. Die Katze widerrum lässt sich durch das Gekläffe in keinster Weise stören. Sie sitzt majestätisch da, als wolle sie sagen, “kläff du mal, an mich kommst du doch nicht ran”.

Das Lustige ist nur, der Hund bellt jetzt immer, wenn er bei uns vorbeikommt. Ob mit Katze oder ohne - egal. Selbst wenn alle Fenster zu sind, man hört genau, wenn der Hund bei unserem Haus angekommt, dann geht das Gebelle los, sobald er am Haus vorbei ist, ist auch das Bellen vorbei.

Das hat mich dazu bewogen, mal nachzuforschen: WARUM BELLEN HUNDE?

Hunde die Bellen, beißen nicht … ganz darauf verlassen sollte man sich jedoch nicht, denn bekanntlich macht ja der Ton die Musik! Hunde bellen im Vergleich zu ihren Vorfahren, den Wölfen, recht häufig. Hunde sehen den Menschen als Rudelmitglied an und verständigen sich unter anderem durch bellen. Das normale Bellen kann verschiedene Bedeutungen haben: Zuneigung, Wiedersehensfreude, Rufe nach der Bezugsperson. Bellen in höheren Tonlagen hat eher eine spielerische Bedeutung, tiefere Tonlagen sind eher für bedrohliche Situationen reserviert.

Wie der Hund vor unserem Fenster bellt, habe ich noch nicht rausbekommen. Ich glaube, er ist einfach nur wütend, weil die Katze sich überhaupt nicht an ihm stört.

Nach Knut und Flocke jetzt Wilbär

Freitag, 29. Februar 2008

Wie heute aus der Presse zu entnehmen war, hat auch Stuttgart sein Eisbärbaby. Der Kleine wurde am 10. Dezember 2007 geboren. Der Zoo hielt die Geburt bis jetzt geheim, um dem Kleinen und seiner Mutter Trubel zu ersparen. Dafür von mir ein großes DANKESCHÖN an den Zoo, der in erster Linie an die Tiere gedacht hat und nicht gleich an den Profit, den man damit machen kann. Mir tut es immer noch leid, dass Flocke ohne ihre Mutter aufwachsen muss und das nur, weil Menschen sich wieder in die Natur einmischen mussten. Auch Flockes Mutter hat sich anfangs um ihr Kleines gekümmert, so wie sich auch Wilbärs Mutter Corinna liebevoll um ihren Spross sorgt.

Ich wünsche den Beiden, Wilbär und seiner Mama, dass alles so gut weiter geht und freue mich sehr auf die ersten Bilder von der Eisbärmutter ZUSAMMEN mit ihrem Eisbärbaby.

22 deutsche Oscar-Gewinner

Mittwoch, 27. Februar 2008

Unter den bisher 2658 (2008 noch nicht dazugezählt) Oscar-Preisträgern sind 22 Deutsche. Der Erste war Emil Jannings 1929 für seine Rolle in “Der letzte Befehl”. Weitere Sieger: 1960 Tierfilmer Bernhard Grzimek für “Serengeti darf nicht sterben”; 1980 Regisseur Volker Schlöndorff für “Die Blechtrommel”; 2003 Regisseurin Charlotte Link für “Nirgendwo in Afrika”; 2007 Regisseur und Produzent Florian Henckel von Donnersmarck für “Das Leben der Anderen”.

Nie wieder angebrannte Milch …

Mittwoch, 27. Februar 2008

Heute abend gab es bei uns Grießpudding zum Nachtisch und ich habe einen neuen Trick ausprobiert, damit mir die Milch nicht immer anbrennt. Hat geklappt und kann ich nur weiterempfehlen.

Angebrannte Milch in Kochtöpfen gehört der Vergangenheit an, wenn Ihr den Topf vor dem Kochen mit kaltem Wasser ausspült.

Noch ein weiterer Tipp: Um zu vermeiden, dass die Milch beim Kochen überkocht, gibt es einen ebenso einfachen wie effektiven Trick: Etwas Butter, auf die Innenseite des Topfrandes gestrichen, wirkt hier wahre Wunder.

Preisträger, die zu Legenden wurden

Mittwoch, 27. Februar 2008

Noch mal zurück zu meiner Oscar-Rubrik. Heute stelle ich mal ein paar unvergessene Preisträger vor.

1940

Vivien Leigh

“Vom Winde verweht”- bis heute der Liebesfilm. Er brachte ihr den ersten von zwei Oscars ein.

1952

Humphrey Bogart

Der Schauspieler bekam die Auszeichnung für seine Rolle im Abenteuerfilm “African Queen”.

1954

Audrey Hepburn

Gleich ihre erste Rolle bescherte ihr einen Oscar: Sie bezauberte in “Ein Herz und eine Krone”.

1955

Grace Kelly & Marlon Brando

Grace Kelly erhielt die Trophäe für “Ein Mädchen vom Lande”. Brando für “Die Faust im Nacken”.

1961

Liz Taylor

Sie bekam den Preis für “Telefon Butterfield 8″. (’61) und “Wer hat Angst vor Virginia Woolf”(’67).

1963

Gregory Peck

Vorjahresgewinnerin Sophia Loren überreichte ihm den Oscar für seine Rolle in “Wer die Nachtigall stört”.

1973

Tatum O’Neal

Sie erhielt den Oscar für “Papermoon” (1972) - mit 10 war sie die jüngste Preisträgerin, die es je gab.

25.02.1983

Mittwoch, 27. Februar 2008

Vor 12 Jahren, am 25.2.1983 starb der amerikanische Dramatiker Tennessee Williams (eigtl. Thomas Williams) in New York. Geboren am 26.3.1911 in Columbus/Mississippi wuchs er in einfachen, puritanischen Verhältnissen auf. Nach ersten erfolglosen Versuchen gelang ihm 1944 der Durchbruch mit “Die Glasmenagerie”. Immer wieder stellte Williams der individuellen Illusion die grausame Realität gegenüber. Seine Helden sind oft verlorenen, vereinsamte und neurotisch veranlagte Personen auf der Suche nach Trost und Geborgenheit. Weitere Bühnenerfolge: “Endstation Sehnsucht”, verfilmt mit Marlon Brando und Vivien Leigh in den Hauptrollen; “Die Katze auf dem heißen Blechdach”, “Der Mann in der Schlangenhaut”. Seine Stücke wurden mehrfach mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet.

Yamato

Dienstag, 26. Februar 2008

Heute abend war ich in der Arena Oberhausen. Dort gastieren bis zum 2. März “The Drummers of Japan 2006″. Einfach grandios, diese Gruppe. Da ich ja ein großer Fan von Trommelmusik bin, war das für mich ein unglaubliches Erlebnis.

In Nara, der Geburtsstätte des alten Japan und Heimat der Gruppe, kreierten die Ausnahmekünstler um ihren Gründer Masa Ogawa ein brandneues Theaterereignis, das nun erstmals exklusiv auf den Showbühnen Europas zu erleben ist. Wo immer sie zu Gast waren, ernteten sie donnernden Applaus, so auch heute abend.

Also, wer Spaß am Trommeln hat, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Bis zum 2. März gibt es noch 7 Vorstellungen.

Das läuft … wie am Schnürchen

Dienstag, 26. Februar 2008

Gestern habe ich nicht viel in meinem Blog geschrieben, weil ich total genervt war. Bevor ich zum Malkurs fuhr, wollte ich noch schnell etwas kopieren. Da funktionierte mein Drucker nicht, ärgerlich - aber noch zu ertragen. Als ich dann zurück war und drucken wollte, klappte natürlich immer noch nichts. Patrick kam auch nicht zu Hilfe, obwohl er es eigentlich versprochen hatte. Wichtiges habe ich dann bei Kevin ausgedruckt, mit dem zusammen ich dann auch den Drucker untersucht habe, wir konnten nichts finden. Um viertel vor zwölf erschien dann - ENDLICH - Patrick, und innerhalb von 2 Minuten lief der Drucker wieder wie am Schnürchen.

Woher aber kommt eigentlich der Ausdruck, es läuft wie am Schnürchen? Ich habe ein wenig nachgeforscht:

Wenn etwas wie am Schürchen läuft, dann funktioniert es reibungslos. Ursprung: Man geht davon aus, dass es sich bei diesen Schnüren um Marionettenschnüre handelt. Die Figuren machen hier genau das, was man ihnen vorgibt. Andererseits kann es sich auch um die Rosenkranzschnur handeln, die, wenn gebetet wird, sich endlos und wie am Schnürchen durch die Finger bewegt.

Die erfolgreichsten Filme

Montag, 25. Februar 2008

11 Oscars für

“Ben Hur” (1959)

“Titanic” (1997)

“Herr der Ringe” - Teil 3 (2003)

10 Oscars für

“Westseide Story” (1961)

9 Oscars für

“Gigi” (1958)

“Der letzte Kaiser” (1987)

“Der englische Patient” (1996)

80 Jahre Oscar-Verleihung

Montag, 25. Februar 2008

In der kommenden Nacht feiert Hollywood wieder seine Stars. Aus dem Grunde will ich mich in den nächsten Tagen mal ein wenig mit der Oscar-Verleihung, die in diesem Jahr zum 80 Mal statt findet, beschäftigen.

In meinem ersten Beitrag soll es um Momente gehen, die wir nie vergessen werden …

DAS SCHÖNSTE KLEID

Julia Roberts (40). Was hat sie gelacht, was hat sie gestrahlt - und die ganze Welt mit ihr. Selten hat sich jemand so schön gefreut wie Julia Roberts, als sie 2001 den Oscar für “Erin Brokovich” als beste Schauspielerin bekam. Zauberhaft sah sie in ihrem Valentino-Kleid von 1981 aus. Und auch wenn es bei der Verleihung viele fantastische Roben gab: Die strahlende Julia bleibt für immer in meinem Gedächtnis.

DIE LÄNGSTE WARTEZEIT

Martin Scorcese (65) hat den Preis in Ausdauer verdient. Acht Mal wurden Filme des amerikanischen Regie-Genies nominiert (erstmals 1977 “Taxi Driver”). 2007 bekam er die Trophäe endlich - für die Regie in “Departed: Unter Feinden”. Nach 30 Jahren!

DIE RÜHRENDSTEN TRÄNEN

Gwyneth Paltrow (35) konnte sich 1999 minutenlang nicht mehr beruhigen, als sie für die Rolle der Viola in “Shakespeare in Love” (1998) ausgezeichnet wurde. Ihre Dankesrede: ein tränenersticktes Schluchzen.

DIE GRÖSSTE FREUDE

Roberto Benigni (55) konnte es nicht fassen, als er 1999 drei Oscars für “Das Leben ist schön” kassierte. Der Komiker ließ seinem italienischen Temperament freien Lauf und sprang überschäumend vor Freude über die Stühle auf die Bühne, wo er seine Preise (u.a. bester Hauptdarsteller, bester ausländischer Film) entgegennahm. Als jüdischer Vater vermittelt Benigni in “Das Leben ist schön” seinem fünfjährigen Sohn selbst im KZ noch Freude am Leben.

DER FRECHSTE DANK

Adrien Brody (35). Damit hatte Halle Berry nicht gerechnet:Als sie Adrien Brody 2003 einen Oscar für seine Rolle in “Der Pianist” überreichte, knutschte der sie kurzerhand nieder - man kann den Mann ja verstehen …

DAS SCHRÄGSTE OUTFIT

Cher (61) im schwarzen Etwas: Im Rennen um die auffälligste Garderobe liegt die Sängerin bis heute vorn. 1986 kam sie bauchfrei und überreichte dem Schauspieler Don Ameche (”Cocoon”, gest. 1993) die Trophäe. An ihn erinnerte sich hinterher niemand mehr …

DER WITZIGSTE MODERATOR

Billy Crystal (60) war 8-mal Gastgeber der Oscar-Verleihung. Der Schauspieler (”Harry und Sally”, 1989) machte das so witzig, dass er 4-mal mit dem Emmy geehrt wurde. 2000 moderierte er mit Riesenkescher. Der Grund: Der im Vorjahr ausgeflippte Roberto Benigni stand auf der Laudatorenliste. Ihn wollte er notfalls einfangen können.